MAG-Schweißen – effizientes Schutzgasschweißen für Stahl und Baustahl
Das Metall-Aktivgas-Schweißen (MAG-Schweißen) zählt neben dem WIG-Schweißen zu den am weitesten verbreiteten Schweißverfahren. Es überzeugt durch hohe Effizienz, Geschwindigkeit und vielseitige Einsatzmöglichkeiten in der Metallverarbeitung. Beim MAG-Schweißen kommt ein aktives Schutzgas mit einem definierten Sauerstoff- oder CO₂-Anteil zum Einsatz, das den Lichtbogen stabilisiert und eine gleichmäßige Übertragung des Schweißzusatzes ermöglicht. Als zertifizierter Schweißbetrieb setzt HORN das MAG-Schweißen vor allem bei un- und niedriglegierten Stählen ein – dort, wo hohe Abschmelzleistung und Wirtschaftlichkeit gefragt sind.
MAG-Schweißen bei HORN auf einen Blick
- Verfahren: Metall-Aktivgas-Schweißen mit abschmelzender Drahtelektrode
- Schutzgas: aktives Gas mit Sauerstoff- bzw. CO₂-Anteil
- Stärke: hohe Abschmelzleistung und Schweißgeschwindigkeit
- Werkstoffe: un- und niedriglegierte Stähle, Baustahl
- Einsatz: ideal für dickere Bleche und größere Nahtvolumen
- Zulassung: zertifizierter Schweißbetrieb (HP0), Fertigung nach EN 1090, IWE/IWT-Aufsicht
Wie funktioniert das MAG-Schweißen?
Beim MAG-Schweißen wird eine Drahtelektrode kontinuierlich zugeführt und im Lichtbogen abgeschmolzen – sie ist zugleich Zusatzwerkstoff und Stromträger. Ein aktives Schutzgas umhüllt die Schweißstelle und schützt das Schmelzbad vor der Umgebungsluft. Der im Schutzgas enthaltene Sauerstoff- bzw. CO₂-Anteil wirkt als oxidierender Zusatz, stabilisiert den Lichtbogen und sorgt für eine gleichmäßige Tropfenübertragung. Je nach Werkstoff und Anforderung lässt sich die Zusammensetzung des Schutzgases anpassen, um optimale Ergebnisse zu erzielen und unerwünschte Effekte wie Spritzer oder Einbrandkerben zu minimieren. Durch die kontinuierliche Drahtzufuhr erreicht das Verfahren eine hohe Abschmelzleistung und eignet sich hervorragend für lange Nähte und größere Materialstärken.
Vorteile des MAG-Schweißens
Das MAG-Schweißen punktet vor allem mit Wirtschaftlichkeit und Geschwindigkeit. Die hohe Abschmelzleistung verkürzt die Schweißzeiten, was es besonders für größere Bauteile und Serienfertigung attraktiv macht. Das Verfahren ist gut automatisierbar und liefert bei un- und niedriglegierten Stählen zuverlässige, belastbare Verbindungen. Im Vergleich zum WIG-Schweißen ist es schneller und wirtschaftlicher, während das WIG-Verfahren bei höchster Nahtoptik und dünnen Blechen seine Stärken ausspielt. HORN wählt für jedes Bauteil das passende Verfahren – oft in Kombination beider Technologien.
MAG-Schweißen im Schweiß-Kompetenzverbund von HORN
Das MAG-Schweißen ist Teil des umfassenden Spektrums an
Schweißtechnologien bei HORN und ergänzt das
WIG-Schweißen für wirtschaftliche Verbindungen an dickeren Blechen. Wie bei allen Schweißarbeiten sorgt qualifiziertes Schweißaufsichtspersonal mit
IWE- und IWT-Qualifikation für normgerechte Ausführung. Als zertifizierter Schweißbetrieb nach HP0 und Fertiger nach
EN 1090 garantiert HORN dokumentierte Qualität – auch bei sicherheitsrelevanten Schweißkonstruktionen.
Häufige Fragen zum MAG-Schweißen
Was bedeutet MAG-Schweißen?
MAG steht für Metall-Aktivgas-Schweißen. Eine abschmelzende Drahtelektrode wird im Lichtbogen aufgeschmolzen, ein aktives Schutzgas (mit Sauerstoff- oder CO₂-Anteil) schützt das Schmelzbad und stabilisiert den Lichtbogen.
Was ist der Unterschied zwischen MAG- und WIG-Schweißen?
Beim MAG-Schweißen schmilzt die Drahtelektrode ab und wird kontinuierlich zugeführt – das ist schnell und wirtschaftlich, ideal für dickere Bleche. Beim WIG-Schweißen bleibt die Elektrode fest, der Zusatz wird separat zugeführt – das ergibt höchste Präzision bei dünnen Blechen und sichtbaren Nähten.
Was ist der Unterschied zwischen MAG und MIG?
Beide sind Metall-Schutzgas-Verfahren. MAG nutzt ein aktives Schutzgas (mit CO₂/Sauerstoff) für Stähle, MIG ein inertes Gas (z. B. Argon) für Nichteisenmetalle wie Aluminium.
Für welche Werkstoffe eignet sich MAG-Schweißen?
Vor allem für un- und niedriglegierte Stähle und Baustahl. Durch die hohe Abschmelzleistung ist es besonders für dickere Bleche und größere Nahtvolumen wirtschaftlich.
HORN – Ihr Partner für MAG-Schweißen
Ob wirtschaftliche Stahlkonstruktion oder sicherheitsrelevantes Bauteil: Mit moderner MAG-Schweißtechnik, qualifizierter Schweißaufsicht und den nötigen Zulassungen fertigt HORN belastbare, normgerechte Schweißverbindungen. Profitieren Sie von jahrzehntelanger Erfahrung in der Schweißtechnik – effizient, zuverlässig und dokumentiert.