Druckbehälterbau

Unter Druckbehälter versteht man grundsätzlich alle Gefäße, die unter Innen- oder Außendruck stehen. Beispiele dazu sind Lagerbehälter, Rührkessel, aber auch Wärmetauscher und Kolonnen. HORN ist zertifiziert nach AD-Merkblatt HP0 und erfüllt alle Voraussetzungen für den Druckbehälterbau. Gefertigt werden kundenspezifische Druck- und Druckluftbehälter in jeder gewünschten Spezifikation, egal ob spezieller Werkstoff oder Spezialkonstruktion. Kunden für den Druckbehälterbau befinden sich in der gesamten Industrie beginnend bei der Papierindustrie bis hin zu Kraftwerken, der chemischen Industrie oder der Pharmaindustrie. Seit 2002 unterliegen all diese Behältnisse mit maximal zulässigen Betriebsdrücken von 0,5 bar der EG-Druckgeräte-Richtlinie 97/23/GE, in dieser wird die Dimensionierung und Konstruktion sehr genau vorgeschrieben, um mögliche Fehler oder Gefahrensituationen vermeiden zu können. Einfache Druckbehältnisse werden serienmäßig gefertigt und sind für bestimmte begrenzte Anwendungen und Konstruktionen. Zum Beispiel kommen sie bei der Aufnahme von Luft oder Stickstoff zum Einsatz. Wichtig ist dabei, dass die Behälter keinen Flammen ausgesetzt werden, nur aus unlegiertem Stahl erzeugt werden, einem Betriebsdruck von maximal 30 bar und einer Temperatur von maximal 300° C ausgesetzt werden. Außerdem müssen sie aus einem zylindrischen Teil bestehen, welche von zwei nach außen gewölbten oder von zwei flachen Böden verschlossen wird. Typische Anwendungsgebiete sind zum Beispiel Druckluftbehälter in Bremsanlagen bei Fahrzeugen oder Druckluftbehälter, welche in der Industrie zum Einsatz kommen.