Druckbehälter

Für Druckbehälter müssen eine EG-Konformitätserklärung und eine CE-Kennzeichnung für das Inverkehrbringen nachgewiesen werden, da diese als Druckgerät der Druckgeräterichtlinie seit 2002 unterliegen. Druckgeräte werden abhängig von ihrem Gefahrenpotenzial in verschiedene Kategorien eingestuft. Sie werden aber auch in Bezug auf die Funktion kategorisiert, so gibt es beispielsweise Lagerbehälter, Druckluftbehälter, Druckspeicherbehälter oder Wärmeübertrager, um nur einige wenige zu nennen. Als konstruktiv ideale Form eines Druckbehälters erweist sich besonders bei sehr hohen Innendrücken oder sehr großem Volumen die Kugelform. Am meisten verwendet wird aber eine zylindrische Form. Bei dieser Variante wird der Mantel durch einen flachen oder gewölbten Boden (Klöpperbogen oder Korbbogenboden) beidseitig verschlossen. Für die Inbetriebnahme eines solchen Behälters wird vorab eine behördliche Prüfung verlangt, diese bezieht auch den geplanten Standort ein. Denn auch die Außentemperatur am gewählten Platz ist wichtig und wird kontrolliert. Diese Prüfung muss dann, je nachdem in welche Prüfstufe das Behältnis fällt, alle paar Jahr oder sogar jährlich wiederholt werden. So werden die Sicherheitsstandards eingehalten und das Risiko eines Unfalls oder anderer Komplikationen wird so gering wie möglich gehalten. Bei einer solchen Prüfung wird dann entweder eine Außenuntersuchung, eine Innenuntersuchung oder eine Druckprüfung durchgeführt. Bei der Inbetriebnahme werden alle drei Prüfungen durchgeführt, um sicherzugehen, dass der Druckbehälter den Anforderungen der Richtlinien entspricht.